Neujahrsapéro 2017

Kluft zwischen Wort und Tat – oder einfach unbedacht?

Kinder bedienen das mehrheitlich ältere Publikum. Foto: Lovey Wymann
Der Verein Cheschtenebaum sorgte für eine grandiose Verpflegung

2017 soll, so stand es in der Einladung zum Neujahrsapéro, im Zeichen der Familie stehen …

 

Für einen stimmte das 100%:
Der abtretende Mäni Moser wurde in der Nacht vor dem Anlass Opa  – herzliche Gratulation an dieser Stelle an die ganze Familie.

 

 

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Die reformierte Kirchgemeinde unterstützt den VJAZ weiterhin

Auf Grund unseres Referendums wurde das Thema Jugendarbeit bzw. Zusammenarbeit mit dem VJAZ an der Kirchgemeindeversammlung vom 16.11.16 erneut thematisiert.

Erfreulicherweise gelang der Kirchenpflege das, was sie im Juni noch als unmöglich bezeichnet hatte:

Sie könnten einen neuen, tieferen Betrag aushandeln, OHNE dass eine Kündigung des Vertrages nötig war.

 

Für 2017 werden pro Kopf der Kirchgemeinde CHF 6.50 bezahlt, x 1500 (aufgerundete Zahl Mitglieder), also  9750. Das ist zwarüber ein Drittel weniger als bisher – aber definitiv besser als nichts bzw. besser als ein vertragsloser Zustand.   Auch die inhaltlichen Bestimmungen des Vertrages werden gemeinsam mit allenParteien neu geregelt - die Kirchenpflege wird zu gegebener Zeit informieren. Auf Grund dieser neuen Ausgangslage hat dieKirchenpflege den Antrag gestellt, die Kündigung des Leistungsvertrages der letzten Versammlung zu annullieren (siehe Bild), was angenommen wurde.

 

Ich danke allen, die das Referendum unterstützt  – und damit zu diesem Resultat beigetragen haben. Und freue mich darauf zu hören, was die Kirchenpflege, zusammen mit den anderen beteiligten Vertragspartnern, nun gemeinsam anpackt und aufbaut. Für eine Jugendarbeit aus vollem (naja: Drieviertelvollem) Herzen.

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Der Flecken, Amerika und das Demokratieverständnis

Aus meiner Facebook-Timeline
Aus meiner Facebook-Timeline

Amerika hat gewählt – und ja, auch ich bin besorgt: Zahlreiche Eigenschaften des President Elect, Donald Trump, lassen mich zweifeln, ob er der richtige sei, um Amerika zu führen – und ich habe mich auch in den Social Media bereits vor dem Wahlresultat entsprechend geäussert.

 

Nur:
Uns Schweizern steht es nicht zu, zu entscheiden, ob dies die richtige oder falsche Wahl war! Trump ist demokratisch gewählt, also IST er die richtige Wahl – ob das einem passt oder nicht. Deswegen ist es, aus meiner Sicht, auch gefährlich, dieses Wahlresultat aus Anlass zu nehmen, um in den regionalen Wahlkampf einzugreifen:

Ob ich, Uwe Fiedermann oder Peter Moser die richtige Wahl sei, entscheiden einzig und allein die StimmbürgerInnen des Flecken. Nicht die FDP oder die CVP, nicht der Gewerbeverein und zum Glück auch nicht Herr Haus alleine.  Dass sie alle Werbung machen für ihren Freund bzw. Partei- oder Kiwanis-Kollegen sei ihnen unbenommen  – schliesslich haben ja auch meine FreundInnen (wenn auch weniger finanzstark) für mich geworben.

 

Nur:
Mich (und offenbar auch Uwe) hier mit Trump gleichzusetzen, zeugt nicht nur von schlechtem Stil, sondern vor allem auch davon, dass die inhaltliche Auseinandersetzung mit mir und meiner Position nicht stattgefunden hat: Im Gegensatz zu Trump setze ich mich (auch auf Facebook, und damit sichtbar für Herr Haus und andere) aktiv für Integration ein; bekämpfe Rassismus und Sexismus, fördere den interkulturellen Austausch und wehre mich gegen jede Art von Schwarz-Weiss denken, Hassreden und Populismus.

 

Mag sein, dass diese Eigenschaften (neben anderen Fähigkeiten, die ich mitbringe), in den Augen von einigen Wählern nicht aufwiegen, dass ich keine Ausbildung im Bereich Banken oder Finanzen mitbringe. Aber es macht mich nicht zu einer schlechten Wahl. Allenfalls zu einer, die nicht genehm ist :-)

 

 

Und doch:
Selbst wenn Peter Moser für viele Leute im Flecken der perfekte Kandidat sein sollte, bin ich stolz darauf, dass die Stimmenden in Bad Zurzach eine Wahl haben. Dank Uwe Fiedermann und mir, die wir vom ersten Wahlgang an unser Engagement bewiesen und bekräftigt haben.  Wir werden sehen, wie viele von den Wählenden das honorieren …

 

 

Aber wie immer das Resultat ausfallen wird:
Es wird richtig sein. Weil es demokratisch zustande gekommen ist. Und weil ich, unabhängig vom Resultat, seit Bekanntgabe meiner Kandidatur nicht nur angefeindet wurde, sondern viele spannende Diskussionen geführt habe; Denkanstösse geben und empfangen konnte. Und dafür bin ich dankbar!

 

 

 

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Peter Moser, CVP, tritt zum 2. Wahlgang ebenfalls an

Nicht die FDP, sondern die CVP stellt einen zusätzlichen Kandidaten für den 2. Wahlgang in den Gemeinderat (siehe Artikel aus der AZ von heute).

 

Ohne Zweifel ein Mann, der die von der FDP geforderte Finanzkompetenz mitbringt – und in den letzten Jahren in verschiedenen Positionen gezeigt hat, dass er sich für den Flecken engagiert.

 

Aber aus meiner Sicht kein Grund, mich aus den Wahlen zurückzuziehen:

 

Entscheiden werden die Bürgerinnen und Bürger des Fleckens – und das ist gut so!

 

 

 

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Mein Smartspider – oder wo stehe ich als Kandidatin für den Gemeinderat?

Smarspider Lovey Wymann, Gemeinderatskandidatin
Smarspider Lovey Wymann, Gemeinderatskandidatin

Auf Facebook hat sich Huldrych Egli in einem Kommentar zur Nicht-Empfehlung durch die FDP geäussert. 

 

Ich zitiere: 

«Die FDP Ortspartei hat eine Empfehlung abgegeben, dies ist ihr legitimes Recht! ... aber scheinbar hat nicht nur die FDP Ortpartei keiner von beiden unterstützen können, sondern auch viele Zurzacherinnen und Zurzacher. Parteilos ist halt so eine Sache! Ich möchte bei parteilosen auch gerne wissen, welche Weltanschauung sie haben! Dies ist schliesslich auch bei einem Gemeinderat nicht ganz unwichtig!!!!»

 

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Lovey Wymann, Gemeinderatskandidatin

Seit Peter Lude mich, wenige Tage vor Ablauf der offiziellen Anmeldefrist, angefragt hatte, ob ich nicht für den Gemeinderat des Fleckens kandidieren möchte, überschlagen sich die Ereignisse:

  • Uwe Fiedermann, der Mann einer Kollegin, wurde als Alternative ins Spiel gebracht;
  • Urs Amman, Präsident der Finanzkommission, präsentierte uns  an einem Podiumsgespräch, zusammen mit den Kandidierenden fürs Wahlbüro und Peter Lude fürs Amt des Vizeammans;
  • die FDP publizierte eine Nichtempfehlung, die zu Diskussionen führt;
  • umgekehrt engagierten sich Freunde und Bekannte direkt oder in Leserbriefen für mich oder Uwe (siehe Bilder);
  • Christian Strickler führte ein ausführliches Monatsgespräch mit mir, das seit heute online ist
  • und ich war aktiv auf zahlreichen Veranstaltungen und im persönlichen Kontaktnetz.

 

Wenn nun Franz Nebel – also einer von 10, wie er im heutigen AZ-Artikel präzisierte, der die Nichtempfehlung ausssprach – mir vor Zeugen empfiehlt:

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Konsumieren – oder selber anpacken?

Auf meinen Blogpost mit Severin habe ich viele Kommentare erhalten. Viel Zustimmung, vor allem von Seiten der Jungen, aber auch kritische Stimme, die früheres Fehlverhalten von Jugendlichen thematisierten oder schlicht auf die Kosten verwiesen. 

Einer aber beliess es nicht bei Worten – und hat sich mit mir getroffen, um den Jungen im Flecken ein konkretes Angebot zu machen:

 

Packt mit an – und wir stellen Maschinen, Fachleute und einen Teil des Materials!

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Ideen für Freizeitaktivitäten für Jugendliche

Frau an Bouler-Wand, Bigstockphoto
Freizeit für junge Erwachsene - Symbolbild

Ich liebe Social Media! Meine Freundin, die in Lenzburg wohnt, hat mir einen Link geschickt zu einem Projekt, bei dem die Stadt, eine Nachbargemeinde,  der Rotary Club und ortsansässige Firmen  einen nicht-kommerziellen Freizeitpark, inkl. Bistro betreiben.

Hier gibt's eine Biker- und Skateranlage und einen Boulderwand.

 

 

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